
| Beton-Waschbecken |
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Geradlinig und auf das Wesentliche reduziert präsentiert sich unser Betonwaschbecken. Die Optik und Haptik versprechen nicht zu viel, das Waschbecken ist für die Ewigkeit gebaut. Die Formgebung schmeichelt nicht nur dem Auge des Betrachters sondern ermöglicht erst das Waschen und Spülen ohne selbst nass zu werden. Durch das robuste und witterungsfeste Material wird es der Zahn der Zeit schwer haben und Sie freuen sich auch nach vielen Jahren noch über Ihr Wasch-Objekt.. BETON Beton, der sich samtig weich anfühlt, beim Berühren eine sinnliche Erfahrung darstellt, gibt es das? Ja, dank einer erstklassigen Verarbeitung, speziellen Mischungen und besonderen Versiegelungs-techniken entstehen in der Bauwerkstatt Oberflächen, die im Laufe der Zeit reifen, wie ein guter Wein, und an Schönheit und Ausstrahlung noch gewinnen. Haben Sie keine Angst vor kleinen Flecken oder Farbschattierungen; Beton ist wie Holz ein natürliches Material, ein lebendiger und sensibler Werkstoff, der des Kenners bedarf, und nicht der oberflächlichen Betrachtung. Nach dem Motto „Beton – es kommt darauf an, was man draus macht!“ und nach den technologischen Möglichkeiten, die heute die Produktionen bestimmen, sind der Gestaltung mit Beton kaum noch Grenzen gesetzt. Wie kaum ein anderes Material kann Beton in jede beliebige Form gebracht werden. Farbpigmente bestimmen die Farbe des Betons, die Schalung prägt die Struktur der Oberfläche. Sowohl in der Architektur als auch im Möbelbau ist Beton inzwischen zu einer festen Größe in der Materialsammlung unserer gebauten und gestalteten Umgebung geworden. Kreativität, Innovationskraft und der Wille zur erfolgreichen Umsetzung sind die Treibfedern, die die Entstehung unsere Produkte befördert haben. Nach vielen Versuchen und eigens gewonnen Erfahrungen mit Beton in Architektur und im Möbelbau stellen wir inzwischen unter anderem Betonwaschbecken, Tischplatten und Betonplatten her. Die reizvolle Herausforderung, eine haptische und ästhetische Oberfläche mit diesem Material zu schaffen, hat uns dazu angetrieben. Inzwischen stellen wir geradezu „seidige“ Betonoberflächen her, die langlebige echte Handschmeichler sind. Weitere Zutaten sind Zement, Sand und Wasser. Welcher Zement, welcher Sand oder Kies, welche Mengen notwendig sind, um zu diesem Ergebnis zu kommen, wird natürlich eine Art Betriebsgeheimnis bleiben. Aber zum Verständnis von Beton und seiner Entstehung können wir einiges beitragen. Zement ist als erste Zutat vor allem ein Bindemittel für Mörtel und Beton, welches durch hydraulische Kräfte die Stoffe zusammenhält. Durch die Zugabe von Wasser erhärtet der sich bildende Zementleim durch Hydra¬tation zu wasser- und raumbeständigem Zementstein. Dies kann sowohl an der Luft als auch unter Wasser geschehen. Es gibt europäische und nationale Zementnormen, in denen „Normalzemente“ und „Sonderzemente“ behandelt werden, ihre Zusammensetzungen, Anforderungen und Eigenschaften oder darauf bezogene bauaufsichtliche Zulassungen geregelt werden. Die DIN EN 197-1 unterteilt den Zement in fünf Hauptzementarten: Portlandzement, Portlandkompositzemente, Hochofenzement, Puzzolanzement, Kompositzement. Die Zemente sind zusammengesetzt aus Hauptbestand¬teilen, aus Calciumsulfat und ggf. aus Nebenbestandteilen bzw. Zementzusätzen. Portlandzementklinker (K): ist ein hydraulischer Stoff, der im Wesentlichen aus Calciumsilicaten besteht. Port¬landzementklinker wird durch Mahlen und Brennen der Rohstoffe Kalkstein oder Kreide und Ton hergestellt. Der Name Portland stammt von der südenglischen Halbin¬sel Portland, auf der Kalkstein abgebaut wird, der farb¬lich den mit „Portland-Cement“ gefertigten Kunststein¬produkten ähnelte. Hüttensand (S): Beim Schmelzen von Eisenerz im Hoch¬ofen fällt Hochofenschlacke an. Die aus dem Hochofen abgezogene Schlackenschmelze wird mit Wasser abge¬schreckt. Es entsteht ein überwiegend glasig erstarrter, latent hydraulischer Stoff. Fein vermahlen entwickelt Hüt¬tensand bei entsprechender Anregung (z.B. durch das Calciumhydroxid aus dem Zementklinker) hydraulische Eigenschaften Puzzolane (P, Q): sind kieselsäurehaltige oder kieselsäure- und tonerdehaltige Stoffe aus natürlichen Vorkommen. Sie sind vulkanischen Ursprungs (z.B. Trass, Lava) oder werden aus Tonen, Schiefer oder Sedimentgesteinen ge¬wonnen (Phonolith). Puzzolane haben kein eigenes Erhär¬tungsvermögen. Sie reagieren erst dann zu festigkeits¬bildenden und wasserunlöslichen Verbindungen, wenn sie nach dem Anmachen mit Wasser mit Calciumhydro¬xid (aus dem Portlandzementklinker) in Berührung kom¬men. Der Name „Puzzolan“ ist von der süditalienischen, dem Vesuv nahen Stadt Pozzuoli abgeleitet. Puzzolane werden als natürliches Puzzolan (P) oder als natürliches getempertes (thermisch behandeltes) Puzzolan (Q) (z.B. Phonolith) für die Zementherstellung eingesetzt. Flugaschen (V, W): sind kieselsäure- oder kalkreiche, staubartige Partikel, die aus Abscheideanlagen für Rauchgase von Feuerungen mit feingemahlener Kohle (z.B. Kohlekraftwerken) stammen. Flugaschen aus an¬deren Feuerungsverfahren dürfen zur Herstellung von Zementen nach DIN EN 197-1 nicht verwendet werden. Kieselsäurereiche Flugaschen (V) bestehen hauptsächlich aus kugelförmigen, glasigen Partikeln mit puzzolanischen Eigenschaften und stammen in der Regel aus Steinkohle. Der zweite wichtige Bestandteil zur Herstellung von Beton ist Kies und Sand. Im Grundsatz das gleiche Material, unterschieden werden Sand und Kies vor allem durch die Korngröße. Gesteinskörnungen werden unterschieden in: Füller (Gesteinsmehl), feine Gesteinskörnungen (Sand), grobe Gesteinskörnungen und Korngemische (Mischungen grober und feiner Gesteinskörnungen). Die bisher üblichen Begriffe Sand/Brechsand, Kies/Splitt und Grobkies/Schotter werden zwar in den Normen nicht mehr oder nur zum Teil genutzt, sind aber im deutschen Sprachgebrauch noch üblich, da sie nicht zuletzt auch zwischen rundem und gebrochenem Korn unterscheiden. Die Gesteinskörnungen werden so gewonnen und aufbereitet, dass sie gleich bleibende Eigenschaften besitzen. Das Niveau der Eigenschaft einer Gesteinskörnung, ausgedrückt als Bandbreite von Werten oder als Grenzwert, wird durch die jeweilige Kategorie beschrieben. Gesteinskörnungen für Normalbeton werden durch Aufbereitung natürlicher, industriell hergestellter oder wiederaufbereiteter Materialien sowie als Korngemische vorgenannter Materialien hergestellt. Um eine möglichst dichte Oberfläche des Betons herzustellen, muss das gesamte Material verdichtet werden. Beim Verdichten von hochfestem Beton ist zu beachten, dass gegenüber Normalbeton gleicher Konsistenz ein erhöhter Verdichtungsaufwand erforderlich ist. Die Betontechnik hat im Laufe ihrer Entwicklung eine ganze Reihe von Verdichtungsverfahren hervorgebracht, die sich je nach Stand der Technik und Verfahrenszielen unterscheiden. Zu nennen sind: Rütteln, Stochern, Stampfen, Klopfen an der Schalung, Walzen. Im Betonbau hat sich das Rütteln als maßgebendes und hauptsächlich verwendetes Verfahren zur Verdichtung von Frischbeton durchgesetzt. Unter Rütteln versteht man das Einleiten hochfrequenter Vibrationen in den frischen Beton. Durch die eingeleitete Vibrationsenergie wird die Fließfähigkeit des Frischbetons erhöht, so dass Lufteinschlüsse rasch zur Oberfläche steigen und dort austreten können. Man unterscheidet Innen-, Oberflächen- und Schalungsrüttler (Außenrüttler). Auch die Trocknung des Betons hat einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Oberfläche und des Betons selbst. Auch hier gilt: je länger desto besser. Die Trocknungszeit verlängern wir künstlich, indem wir die Becken und Platten über einige Tage verpackt lassen und nur wohldosierte Frischluftzufuhr zulassen. Die Endfestigkeit der Betonwaschbecken zum Beispiel wird erst nach 4 Wochen erreicht. Die Betonwaschbecken lassen sich mit einem Minimum an Aufwand pflegen. Wir empfehlen zunächst die altgediente Reinigung mit Wurzelbüste und Wasser. Wenn notwendig, kann ein milder, PH-neutralen Seifenreiniger verwendet werden. Aggressive Putzmittel dürfen dagegen nicht verwendet werden. Säurehaltige Produkte wie etwa Fruchtsaft oder Rotwein können die Oberfläche angreifen. Auch verschüttetes Öl sollte sofort und vollständig abgewischt werden, ansonsten entstehen Flecken. Im Laufe der Zeit wird der Beton als ein natürliches Material eine prächtige Patina ansetzen. Wir erreichen bei unseren Betonwaschbecken Biegezugfestigkeiten von bis zu 15N/mml und Druckfestigkeiten von mehr als 100N/mm² und können uns hier mit bestimmten Granitarten vergleichen. Durch Schleifen, Polieren, Wachsen, Ölen, Absäuern oder Sandstrahlen dieser Fläche wird ihre Haptik und/oder Optik unterschiedlich gestaltet. Doch das Spektrum der Schalung hat bei weitem mehr zu bieten als nur glatt, unsere Finger können mehr fühlen als nur rau und vor allem unsere Augen wollen einen Schmaus! Abriebwiderstand. Selbstverständlich sind unsere Becken schwundrissfrei. Waschbeckenmodul Das Waschbeckenmodul: Das aus butterweichem Beton gegossene Waschbecken der Hofküche besticht durch sein schlichtes, formales Design und lässt sich auf vielfältige Weise nutzen. Ob das Putzen des Gartengemüses, das Kühlen der Getränke oder das schnelle Spülen zwischendurch, alles ist möglich. Küchenarbeitsplatte Haben Sie keine Angst vor Flecken oder kleinen Gebrauchsspuren, mit der Zeit wird Ihnen dieses Material viele Geschichten erzählen, die Sie mit dem Möbel erlebt haben. Sie werden es lieben. auch Fensterbank, mit Hartwachsöl behandelt, versiegelt, nicht säurefest natürlicher Alterungsprozess, innere Einstellung des Kunden notwendig, Fleckenschutz, Purismus, Patina, dunkelt nach gesandstrahlter Beton: mit Glasbruch (Granulat) gesandstrahlt, kleine Kieselsteine werden sichtbar, lebendige Oberflächenstruktur, gefühlt unempfindlich |